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Meine Schulzeit mit Hörgeräten – und was ich daraus gelernt habe!

Meine Schulzeit mit Hörgeräten – und was ich daraus gelernt habe!

Ich wurde nun von vielen Eltern, die schwerhörige Kinder haben, gefragt, wie ich mich als Kind mit Hörgeräten gefühlt habe. Mütter oder Väter, die Kinder mit Hörgeräten haben, wollen verstehen wie es ihren schwerhörigen Kindern geht, wie sie denken, was sie fühlen, was sie vielleicht nicht mitteilen und wie sie ihnen helfen können. Gerade dann, wenn sie als Eltern ein normales Gehör haben.

Ich möchte Euch in diesem Beitrag einen Einblick in meine Erinnerungen aus der Schulzeit geben und Anregungen, wie Ihr euren Kindern helfen und unterstützen könnt. Macht ihnen Mut und gebt ihnen Selbstbewusstsein – seid ihre Berater! Mischt Euch aber nicht zu viel ein, ihren Weg müssen sie aus meiner Sicht selber gehen!

Am Ende des Artikels habe ich ein paar Handlungsempfehlungen zusammen gefasst, die Euch dabei helfen werden.

Nun zu meiner Kindheit: Seit dem dritten Lebensjahr trage ich Hörgeräte. Meine Sprachentwicklung hing demnach stark hinterher und mit Hilfe von Logopädie wurde diese kompensiert. Ich weiß noch, wie mühsam und ätzend ich es fand, meine Nachmittage im Logopädie Unterricht zu verbringen, mir fielen weitaus schönere Dinge ein. Aber Gott sei Dank habe ich diesen Unterricht bekommen! Wer weiß, ob die Schulzeit sonst nicht doch anders gelaufen wäre.

Meine wirklichen Erinnerungen im Zusammenhang mit meinen Hörgeräten beginnen ab dem 6. Lebensjahr bzw. der Schulzeit.

Wenn ich heute in meiner Familie oder meinem Freundeskreis 5- oder 6-jährige Kinder beobachte, oder auch meine Patenkinder als Beispiel nehme, so ist der erste Schultag was ganz aufregendes! Schule ist was tolles, was besonderes, sie wollen alle endlich in die Schule!

Ich kann mich nicht mehr an diese Aufregung erinnern. Vielleicht liegt es daran, dass meine Eltern mit mir nicht so viel über die Schule gesprochen haben, da ja nicht klar war, ob ich überhaupt eine normale Schule besuchen würde, wie ich schon in dem Beitrag Gehörlosen Schule oder „normale“ Schule geschrieben habe.

Umso mehr erinnere ich mich an meinen ersten Schultag in der Grundschule St. Georgsberg in Ratzeburg!

Wir saßen alle in diesem Klassenraum und hatten schon die ersten Aufgaben bekommen. Ein großes Blatt Papier mit unterschiedlichen Feldern und dazu einen roten Buntstift. Es wurden Anweisungen gegeben, was zu tun ist, auf dem Blatt Papier.

Ich war total verloren! Ich wusste überhaupt nicht was ich machen sollte! Ich habe nicht mitbekommen, was die Aufgabe war. Ich habe wirklich nicht kapiert, was jetzt los ist und nur gesehen, dass alle Kinder um mich rum genau wussten, was sie tun müssen. Und ich wusste es nicht.

Ich kam mir das erste Mal im Leben total blöd vor, wie ein Volltrottel!

Das war wirklich der allerschlimmste Tag in meiner gesamten Schulzeit, an den ich mich erinnere, der auf Grund meiner hochgradigen Schwerhörigkeit grausam war!

Nun habe ich Gutes zu berichten: Danach wurde es nur besser!

Ich kann mich nicht daran erinnern, dass ich die Schulzeit auf Grund meiner Hörgeräte wirklich schlimm fand oder gehänselt wurde.

Ich bin immer sehr gerne zur Schule gegangen. Natürlich hatte ich auch schlechte Phasen und früh aufstehen fand ich nicht so schön, aber das lag nie an meinen Hörgeräten.

Ich erinnere mich daran, dass ich doch immer wieder auf die Hörgeräte angesprochen wurde. Fragen wie „Warum hast Du Hörgeräte?“, „Nimmst Du die Hörgeräte zum Schlafen raus?“, „Kannst Du mit den Hörgeräten auch schwimmen gehen?“, „Hörst Du überhaupt etwas ohne Hörgeräte?“

Ihr werdet Euch sicher fragen, ob ich denn auch wegen meiner Hörgeräte gehänselt wurde.

Glaubt es oder nicht: Ich weiß es nicht mehr! Ich denke nicht, denn sonst würde ich mich doch daran erinnern, oder?

Ich erinnere mich definitiv an Gemeinheiten meiner Klassenkameraden, die mich auf Grund meines Nachnamens gehänselt haben mit irgendwelchen Reimen, Jungs, die mir Hagebutten in den Nacken gesteckt haben, Mädchen, die auf einmal eine andere Freundin toller fanden… aber wegen der Hörgeräte? Nein! Allerdings weiß ich auch nicht, was hinter meinem Rücken geredet wurde. Vielleicht ist das auch gut so.

Anlässlich dieses Blogs bin ich dann neugierig geworden und habe mal nachgefragt, wie mich Freundinnen, Lehrer, meine Familie während meiner Schulzeit wahrgenommen haben und auch heute noch wahrnehmen. Diese teilweise sehr unterhaltsamen Zitate werde ich in einem weiteren Beitrag veröffentlichen.

Meine Hörgeräte wurden nie zur Schau gestellt, sondern eher versteckt.

Ich würde mich auch heute nicht für lila oder türkise Hörgeräte entscheiden, wie sie damals noch nicht angeboten wurden. Ich habe meine langen Haare immer offen getragen und somit waren die Ohren erst einmal verdeckt. In der Klasse waren jedoch alle informiert und die Lehrer waren alle soweit verständnisvoll und kooperativ.

Ich hatte Angst, dass ich wegen der Hörgeräte mal keinen Freund haben würde!

Daran hat mich meine Freundin erinnert. Das war mir tatsächlich gar nicht mehr bewusst. Ja, ich hatte als Teenager Angst, dass ich mal keinen Freund finden würde, weil Jungs meine Hörgeräte blöd finden würden. Diese Sorge hat sich Gott sei Dank als unbegründet erwiesen. Ich hatte Freunde – und die hatten keine Hörgeräte. Die Hörgeräte waren nie ein negatives Thema in der Beziehung und auch bei normalen Freundschaften. Dafür bin ich meinen Freunden und auch Freundinnen heute sehr dankbar, dass doch alle sehr unkompliziert damit umgegangen sind. Vielleicht lag es auch daran, dass meine Eltern und ich nie ein großes Thema daraus gemacht haben.

Meine Lehrerin sagt heute, dass ich ein schüchternes Kind war.

Darauf bin ich erst gekommen, nachdem ich mit meiner ehemaligen Deutsch- und Erdkunde Lehrerin telefoniert habe. Spontan hat sie mir mitgeteilt, dass sie mich als ruhig, teilweise schüchtern in Erinnerung hat. Sie hätte sich so manches Mal mehr Beteiligung am Unterricht gewünscht und ich hätte mich mehr melden können. Gleichzeitig hatte sie aber auch nie das Gefühl, dass es durch die Hörgeräte bedingt war, sondern eher an meiner Person lag. Sie hat mich 6 Jahre (5.-10. Klasse) begleitet und mich dennoch als gute Schülerin in Erinnerung.

Ich habe sie direkt gefragt, ob sie Rücksicht auf meine Hörbehinderung genommen hat und ob es ein Briefing in der Schule bzgl. meiner Person gab. Nein! Es war wohl nie Thema im Lehrerzimmer. Sie wusste, dass ich Hörgeräte trage, aber es wurde ansonsten nicht berücksichtigt oder thematisiert. Im Kollegium wurde darüber nicht mehr gesprochen, ich war auf mich selbst gestellt.

Sich zu einem Thema melden – mit dem Risiko am Thema vorbei zu reden fand ich immer unbequem!

Es ist mir oft passiert und passiert mir noch heute. Alle reden über ein Thema, ich möchte etwas beitragen, und liege mit meinem Beitrag total daneben! Denn eigentlich ging es in der Diskussion um etwas total anderes. Ups… tja. Peinlich. Woran lag es nun? Unkonzentriertheit? Nicht zugehört? Lag es an den Hörgeräten? – Wahrscheinlich war es eine Mischung aus allem.

Ganz peinlich ist folgende Situation: Lehrer stellt eine Frage zu dem vorherigen Thema, bei dem Du gerade nicht aufgepasst hast… Du hast zwei Optionen: 1. Spekulativ zu antworten oder 2. Zu sagen: Ich weiss es nicht.

Diese Situation kennt glaube ich jeder von uns! Egal ob mit oder ohne Hörgerät, es passiert uns allen! Nur muss ich gestehen, dass ich es immer als besonders unangenehm und peinlich empfand und es dann auch auf die Hörgeräte zurück geführt habe, wenn ich nicht in der Lage war,  während meiner kurzen Unaufmerksamkeit wenigstens Teilthemen zu erfassen.

Mitschreiben kann eine Qual sein!

In der Schulzeit, und vor allem während des Abiturs und auch im Studium waren die Mitschriften im Unterricht aus meiner Sicht ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg und zur Erfassung der relevanten Themen für die nächsten Klausuren. Ich habe wirklich ganz oft den Faden verloren, wenn ein Lehrer undeutlich gesprochen hat. Es war teilweise frustrierend, weil ich ganz genau wusste, dass ich zum einen effektive Zeit verschwende mit Gedanken, wie der Satz nun zu Ende formuliert werden könnte in der Mitschrift und ich zum anderen umso längere Recherchearbeit zu Hause habe.

An dieser Stelle Danke Danke Danke an meine lieben Freundinnen, die mir immer mal ihre Ordner ausgeliehen haben!!!

Ich habe gelernt, mich zu konzentrieren und den Menschen beim Sprechen ins Gesicht zu schauen.

Ich denke, schon mit meinem schlimmen Einschulungs-Erlebnis ist mir klar geworden, dass ich gut zuhören muss, mich stark auf das konzentrieren muss, was der Lehrer mir sagt. Nur dann kann ich verstehen, was ich machen muss, um mir nicht wieder total blöd vorzukommen. Und ich denke, dass ich zu dem Zeitpunkt noch mehr gelernt habe, den Menschen beim Sprechen ins Gesicht zu schauen. In die Augen zu schauen und aufmerksam zu sein. Hören fällt leichter, wenn auch die Gestik, die Mimik und auch die Lippenbewegungen verfolgt werden. Das ist eine Angewohnheit, die ich auch heute noch habe und Menschen, die nicht wissen, dass ich schwerhörig bin, empfinden das oft auch als angenehm, einen aufmerksamen Zuhörer zu haben, der auch in der Lage ist, in die Augen zu schauen.

Ich musste immer in der ersten oder zweiten Reihe sitzen – oder auch: es wäre besser gewesen, wenn ich es auch immer konsequent getan hätte!

Es gibt bestimmte Dinge, die mir meine Eltern mir immer nahe gelegt haben und wo ich auch gemerkt habe, dass es mir damit auch viel besser geht. Ich musste immer in der ersten oder zweiten Reihe sitzen! Möglichst dicht am Lehrerpult. Ist natürlich uncool und blöd, wenn bei einem Chemie Test ein Spicker benötigt wird, aber es zahlte sich aus. Natürlich habe ich es auch mal ausprobiert, hinten zu sitzen. Aber meine Konzentration, damit das Hörvermögen und in Folge dessen meine Noten, waren dann deutlich schlechter!

Keine Prüfungen vom Tonband oder Headset mehr! Sprache vom Tonband ist weitaus schwieriger zu verstehen! Besser war es immer, wenn jemand persönlich spricht.

Alles, was Lehrer von der Kassette gespielt haben, oder Prüfungen oder Vorträge vom Tonband waren für mich nicht so gut greifbar und ich hatte ein erhebliches Defizit. Das ist auch heute so. Wenn ich Menschen beim Hören nicht sehen kann, Themen für mich in dem Moment nicht sichtbar sind, bekomme ich weniger mit.

Das hat mich sogar auch im Studium eingeholt. Ich musste in Holland einen TOEFL Test für Englisch machen, der lief wie folgt ab: Multiple Choice Bogen und Kopfhörer auf, dann wurden Sachen über das Tonband angewiesen und die richtige Antwort wird auf dem Bogen angekreuzt. Ich bin durchgefallen und ich war entsetzt. Ich bin heute davon überzeugt, dass es eigentlich nicht sein konnte, da ich auf Grund meines USA Aufenthaltes eigentlich sehr gut in Englisch war. Ich führe es komplett auf mein Hördefizit zurück und könnte ich die Uhren zurück drehen, würde ich mich weigern, mich auf diese Art und Weise einem Test zu stellen!

Anders ist es beim Telefonieren, das funktioniert seitdem immer sehr gut, seitdem an Telefonen die Lautstärke reguliert werden kann.

Hörgeräte und Musik vertragen sich leider oft nicht!

Der Musik Unterricht war für viele meiner Klassenkameraden ein Highlight! Für mich nicht. Woran es genau liegt, weiss ich nicht. Zum einen bin ich glaube ich nur bedingt begabt, meine Familie ist nicht sehr musikalisch und ich denke, eine Leidenschaft zur Musik entwickelt sich auch oft daraus, wie sie von den Eltern vorgelebt wird. Zum anderen: Mit Hörgeräten kann Musik auch weh tun! Die Toleranzgrenze zwischen sehr leise und sehr laut ist sehr gering. Ich empfinde helle Töne auch schnell schrill, und somit wird eine Gitarre oder ein Klavier von mir oft auch als Geklimper abgetan. Bei dem Spielen der Blockflöte habe ich mich nie sonderlich gut angestellt.

Und was ich nie vergessen werde: Ich war eines von zwei Mädchen, die nicht für den Chor Unterricht empfohlen worden sind! Wir mussten vorsingen und mein Singen klingt scheinbar grausam… ich selber finde es gar nicht so ;-)) Aber ich habe mich damit abgefunden, dass ich nie eine Opernsängerin werde.

Ich möchte den Eltern von schwerhörigen Kindern Folgendes raten:

  1. Aufklärung! Klärt Eure Kinder genau auf, was sie in der Schule erwartet. Erklärt, warum und weshalb sie sich auf das Zuhören konzentrieren müssen! Und das leider mehr als normal Hörende ohne Hörverlust.
  2. Konzentrationstraining! Bringt Euren Kindern früh bei, sich auf eine Sache konzentrieren zu können, ohne sich ablenken zu lassen. Nur wenn die Kinder in der Schule konzentriert sind, können sie gut zuhören, das Gesagte aufnehmen und das Lernen wird ihnen weitaus leichter fallen.
  3. Sensibilisieren der Lehrer! Ist Euer Kind selbstbewusst genug, Lehrer und Mitschüler über den Hörverlust aufzuklären? Unabhängig davon empfiehlt sich der direkte Kontakt zum Klassenlehrer. Gebt den Lehrern jedoch nicht das Gefühl, dass sie Euer Kind sehr besonders behandeln sollen, sondern sensibilisiert sie einfach nur für die Situation. So haben die Lehrer nicht das Gefühl, sich im Unterricht einschränken zu müssen bzw. andere Kinder zu vernachlässigen und das Wichtigste: Euer Kind fühlt sich gleichgestellt, normal behandelt! Dabei ging es mir immer am besten.
  4. Macht bitte keinen Spektakel aus der Behinderung! Euren Kindern zuliebe. Eure Betreuung und Eure Einflussnahme in der Schule sollte dezent sein. Sie müssen lernen, selber einen Weg im Umgang mit ihrem Hörverlust und den Hörgeräten zu finden. Im Berufsleben sind ihre Eltern später auch nicht an ihrer Seite. Helft beim Einstieg, aber den Weg müssen sie alleine gehen.
  5. Gebt Euren Kindern Selbstbewusstsein und Vertrauen – als Berater! Redet mit Euren Kindern abends, reflektiert mit ihnen den Tag und das Erlebte. Gebt Euren Kindern Ratschläge, wie sie mit ihren Konfliktsituationen umgehen sollten. Aber mischt Euch so wenig wie möglich ein.
  6. Sitzplatz in der Nähe des Lehrerpult! Fordert Euer Kind auf, eigeninitiativ einen Sitzplatz am Pult zu wählen. So ist das Gesicht nah, das Gesagte wird besser gehört, Störgeräusche besser ausgeblendet. Und die Plätze sind in der Regel immer verfügbar, da alle hinten sitzen wollen. Zudem wechseln die Schüler oft ihre Klassenräume und die Lehrer denken nicht an die einzelnen Defizite ihrer Schüler. Euer Kind muss eigenverantwortlich handeln.
  7. Offener Umgang mit Hörgeräten! Ermutigt Euer Kind, anderen mitzuteilen, dass es Hörgeräte trägt. Auch mal zu sagen; „Sorry, das habe ich nicht verstanden, können Sie das bitte noch einmal wiederholen?“ Euer Kind sollte früh lernen, offen mit den Hörgeräten umzugehen. Ohne, dass es dabei „lila“ Hörgeräte tragen muss.

Da sind wir auch schon wieder bei einem neuen Thema: Farbige Hörgeräte?! Hörgeräte in grellen, auffälligen Farben sind für Kinder scheinbar „in“, ich kann es nur bedingt nachvollziehen. Es ist ein kontroverses Thema, dem ich mich auch noch einmal widmen werde.

Habt ihr noch Fragen, die ihr mir noch stellen wollt?

Was sind die Sorgen Eurer Kinder? Vielleicht kann ich Euch dazu Tipps geben, wie ich damals mit solchen Situationen umgegangen bin.

Ich bin gespannt auf Euer Feedback!

8 Comments
  • Avatar
    Doris
    Geschrieben am 19:18h, 17 März Antworten

    Mein Sohn ist auch hochgradig schwerhörig und ich habe große Angst vor seiner Schulzeit. Dein Blogeintrag gibt mir wirklich Zuversicht, dass auch er eine „ganz normale“ Schulzeit haben kann.

  • Avatar
    Juliane Sch
    Geschrieben am 14:57h, 18 März Antworten

    Vielen Dank für hilfreiche Tipps! Ich hoffe meinem Kind den Schuleinstieg damit zu erleichtern!
    Ich bin gespannt und hoffe ich bekomme den Text wegen der bunten HGs mit!
    LG und alles Gute

  • janine.franck
    janine.franck
    Geschrieben am 22:52h, 26 März Antworten

    Hallo Doris, habe keine Angst vor der Schulzeit Deines Sohnes mit Hörgeräten! Ich freue mich, wenn ich Dir Zuversicht vermitteln konnte. wie alt ist denn Dein Sohn und wie lange trägt er schon Hörgeräte? Steht sein Einschulungstermin schon fest? Ich drücke Euch ganz fest die Daumen, dass er mit den Hörgeräten gerne zur Schule gehen wird! Hast Du noch weitere Fragen an mich? Melde Dich jederzeit gerne!

  • janine.franck
    janine.franck
    Geschrieben am 22:53h, 26 März Antworten

    Hallo Juliane, vielen Dank für Deinen Kommentar. Wie schön, dass Dir meine Tipps erst einmal weiterhelfen! Und wann wird Dein Kind eingeschult? Ich kontaktiere Dich gerne direkt, wenn ich den Text bzgl. der bunten Hörgeräte veröffentliche.

  • Avatar
    Julius
    Geschrieben am 12:58h, 18 Juni Antworten

    Hörgeräte sind sehr wichtig, wenn man ein schwaches Hörvermögen hat. Denn es ist wichtiger diese zu tragen, statt auf potentielle „Hänsler“ zu achten, dass muss man Kindern beibringen. Im späteren Alter interessiert das ohnehin niemanden mehr. Aber ich denke heutzutage wird man wegen solcher Dinge auch nicht mehr gemobbt.

    • janine.franck
      janine.franck
      Geschrieben am 21:39h, 06 September Antworten

      Hallo Julius,
      bei einer Hörschwäche sind Hörgeräte unumgänglich! Umso früher sich Schwerhörende daran gewöhnen, desto eher steigert sich die Lebensqualität und der Umgang mit den Hörgeräten ist deutlich einfacher. Die Hörgeräte nicht zu tragen, ist für mich keine Option und bin doch verwundert, wie viele ihre Hörgeräte einfach in der Schublade lassen, das sind rund 40% aller Inhaber von Hörgeräten. Was ich aber auch betonen möchte ist, dass alle Schwerhörigen, egal ob jung oder alt, ganz viele tolle Optionen haben! Hörgeräte können knallig oder auch dezent sein, wie man es sich wünscht. Jeder Hörgeräteträger hat die Option, sich zu entscheiden. Und ich hoffe doch sehr, dass potentielle Hänsler kein Thema sind. Ich kann es aber sehr sehr gut nachvollziehen, wenn ein Kind davor Angst hat!

      Viele Grüße
      Janine

  • Avatar
    Jensz
    Geschrieben am 09:22h, 21 August Antworten

    Vielen Dank für deinen Erfahrungsbericht bzgl. deiner Schulzeit mit Hörgeräten. Mein Kind hat scheinbar eine Hörschwäche und muss daher zu einem Hörtraining. Gegebenenfalls muss er auch ein Hörgerät tragen. Zunächst hatte er auch sich auch vor dem Gedanken etwas gefürchtet, aber dieser Beitrag hat ihm die Angst genommen. Du meinst ja, dass das alles eher nur eine Kopfsache ist.

    • janine.franck
      janine.franck
      Geschrieben am 21:29h, 06 September Antworten

      Hallo Jensz,
      Danke für Deinen Kommentar! Gibt es schon Neuigkeiten von Deinem Sohn? Ich bin überzeugt, dass er auch mit Hörgerät seinen Weg machen wird, wenn Du ihn dabei unterstützt und Selbstbewusstsein gibst. Ich denke auch, dass das Leben mit Hörgeräten einfacher ist, umso früher man sich daran gewöhnt! Melde Dich jederzeit gerne wieder, wenn ich etwas tun kann oder Du bzw. Dein Sohn Fragen an mich habt!
      Liebe Grüße
      Janine

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